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Viele Menschen der heutigen Zeit leiden an Magen Darm Problemen. Durch langes Sitzen am Schreibtisch, schnelles unkontrolliertes Essen (teils auch ungesunder Nahrungsmittel), viel Stress und wenig Bewegung, belasten wir unseren Verdauungstrakt. Wer kennt das nicht. Man hat gerade etwas gegessen plötzlich fängt es an zu zwicken und zu rumoren. Plötzlich ist der unmittelbare Gang aufs Klo unausweichlich. Oder man hat gerade einen Kaffee, Bier, Wein, ein Glas Milch oder Saft getrunken und quält sich nun mit schlimmen Magenschmerzen herum. Teils sind diese Symptome aber nur von kurzer Dauer. Manche erleben dies nur temporär aufgrund einer Magen Darm Grippe. Sicher, wenn man Probleme hat geht man erst einmal zum Allgemeinarzt. Evtl. bekommt man ein paar Medikamente wie Immodium, Loperamid oder Buscopan verschrieben und fertig.

Was wenn dies aber nicht nur kurzweilig ist? Was wenn sich lang anhaltende größere Probleme manifestieren? Durchfälle, Magenschmerzen, Krämpfe, Verstopfung. Vielleicht auch im Wechsel? Man geht wieder zum Arzt. Es wird eine Magen-, Darmspiegelung beim Internisten oder Gastroenterologen vereinbart. Wenn da nichts rauskommt dann geht’s weiter. Lebensmittelunverträglichkeiten Tests. Evtl. Lactose, Fructose Unverträglichkeit? Ist aber für den Arzt kein Problem. Nichts Dramatisches. Was kommt dann? Essensumstellung. Essenstagebuch führen. Weitere Bluttests weil die Probleme einfach nicht aufhören. Dünndarm Sellink usw.

Die meisten rennen dann von Arzt zu Arzt, von Untersuchung zu Untersuchung. Wenn überall nichts raus kommt ist die Diagnose „Reizdarm“ unausweichlich.

Wir beachten: In den meisten Fällen lautet die Diagnose eigentlich. Ohne Befund.

Man fängt an, an sich zu zweifeln.

In der Medizin (Gastroenterologie) bezeichnet der Begriff Reizdarmsyndrom (RDS) eine Gruppe funktioneller Darmerkrankungen, die eine hohe Prävalenz (Krankheitshäufigkeit in der Bevölkerung) haben und bis zu 50 % der Besuche beim Spezialisten (Gastroenterologe) ausmachen. Das Reizdarmsyndrom kann Symptome aller möglichen Darmerkrankungen nachahmen, ist jedoch, wenn diese Erkrankungen ausgeschlossen sind, ungefährlich. (Quelle: Wikipedia Stand 14.09.2015 16:28 Uhr https://de.wikipedia.org/wiki/Reizdarmsyndrom)

Das Reizdarmsyndrom kann Darmerkrankungen nachahmen. Wow. Ist das verrückt? Sind es die Mediziner die solche Diagnosen stellen? Oder der Patient der diese „Diagnose“ schlucken muss?

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Ich bin eigentlich gesund, aber weil die Mediziner nicht wissen was los ist, oder wie das Problem zu lösen ist, erfinden Sie ein Wort, das auch noch für eine Nachahmung von Darmerkrankungen zuständig sein kann, aber eigentlich gar keine Krankheit darstellt. Wow.

Das Beste ist aber. Man bekommt für eine nicht existierende „Krankheit“ Medikamente verschrieben obwohl man organisch gesund ist! Der Markt ist hier förmlich explodiert. Die Fülle an Medikamenten ist mittlerweile groß und eigentlich sind Sie alle mehr oder weniger unbrauchbar. Langzeitstudien fehlen komplett.

Reizdarm, Magenunverträglichkeit, Darmprobleme, Nahrungsmittelunverträglichkeit usw. sind also Worte die heute in aller Munde sind. Zu unrecht? Nein.

Doch was wenn kein Arzt, keine Medikation einem dauerhaft helfen kann? Wenn man also allein gelassen wird von allen. Wenn man Jahre der Odyssee hinter sich hat. Wenn organisch alles abgeklärt ist und die Reizdarm Diagnose steht. Was macht man dann?

Ich habe etwas geschafft, das in den ganzen Jahren kein Arzt geschafft hat. Ich habe mir selber geholfen. Wie? Das lest Ihr bei „Über mich“.